Donnerstag, 21. Mai 2015

naturschön




















Das Fotowerk ist der Gentrifizierung entflohen und in den Garten gezogen. Ein schöner wilder Künstlergarten am Großen Biberhaufen - ein OffSpace im wörtlichen Sinne.

Die 1. Ausstellung im kÜnstlergarten "naturschön" ist eine Tagesausstellung und findet dank sturmfestem Zelt bei jedem Wetter statt.

am Samstag, den 20. Juni von 14-19 Uhr

am Großen Biberhaufen in der Donaustadt 22. Bezirk
Eingang durch das grüne Tor zwischen Dragonerweg 17 und 19

öffentlich erreichbar mit der U2 Station Donauspital und Autobus 95A Richtung Großer Biberhaufen, Station Korbweidenweg. Für nach dem Garten Suchende: 0664/1352761

 Einmal raus aus der Stadt. Der Ausflug dahin wird sich auf jeden Fall lohnen. Zu sehen gibts:

Raumradler von Michaela Kirchknopf, Chimären-Collagen und neue Frittierungen von Romana rodo Dorant, Konzeptkunst von Dr. Kristian Stuhl und Plakatsonnenregenschirme von Volxkünstler Rudi Hübl.


Fotowerk kÜnstlergarten

Donnerstag, 16. Januar 2014

Das Leben endet niemals gut

rodo 2014: neue Collagen und CutUps - böse und ironisch.

eine Zweitagesausstellung

Freitag, 24.1. von 16-20 Uhr
Samstag, 25.1. von 12-16 Uhr

im Fotowerk Wien, Adamsgasse 7 im 3. Bezirk

Freitag, 8. November 2013

KUNSTMARKT gofoto&more 2013


Teilnehmende Künstler:

Romana Dorant, Kris Kind, Rudi Hübl, Klaus Niehaus, Rudi Klein, Mimi Klein, Lise Wetz, Nikolas Tantsoukes, Michaela Kirchknopf, Bettina Greslehner, Christiane Spatt, Christina Mick, Karin Maria Pfeifer, Tobias Hildebrandt, Sandra Fockenberger, Florian Kopr.

Montag, 14. Oktober 2013

Frittierungen

Bild: Romana Dorant

Tage des offenen Ateliers im Fotowerk Wien:

Freitag, 25.10. von 16 - 20 Uhr
Samstag, 26.10. von 12 - 16 Uhr

mit neuen Frittierungen von Romana Dorant, erstmals gibt es auch frittierte Originale zu sehen und zu erwerben, aber auch die Abzüge sind original weiterverarbeitet. Die Frittierungen sind ohne Computerprogramm hergestellt - sie sind Handwerk.

Fotowerk Wien
Adamsgasse 7 (Parallelgasse zum Kunsthaus)
1030 Wien

und zu sehen auch auf facebook.

Frittierungen

Es sind Abzüge analoger Fotografien, die in der Pfanne in Speiseöl frittiert werden und dadurch ihr reliefartiges Aussehen erhalten und damit dreidimensional werden. Dabei geht es Romana Dorant nicht um die feine Fotografie. Sie bringt Dinge auf Fotos, die dort nicht hingehören, Fett zum Beispiel. Das Interesse liegt dabei am Prozess der Transformation eingebunden in soziale und politische Statements. Eine frittierte Welt. Eine Dekonstruktion des in der Realwelt bereits zerlegter, abgelegter, als nichts mehr wert gesehener gesellschaftlicher Kontexte, ob das in einer früheren Arbeit "frittierte Griechenland", der Stadtrand von Valencia oder eine gentrifizierte Wiener Gstätten ist. Gleichzeitig ist der Ort nicht wirklich wichtig. Es könnte auch woanders sein. Keine Doku also. Trotzdem spielt das, was auf dieser dünnen sich ablösenden Bilderhaut gewollt erkennbar bleibt, im richtigen Leben. Es ist nicht völlig weggeschmolzen.
Die Arbeit knüpft unter anderem an bei den Photo Frys von Gordon Matta-Clark, der 1969 seine Fotografien in heißem Fett schmoren ließ, aber auch bei den Brandbildern von Ewald Platte.

Freitag, 20. September 2013

Call gofoto 2013


Fotowerk Wien 
 
gofoto&more 2013
 
CALL GOFOTO & MORE: der jährliche experimentelle Kunstmarkt des Fotowerk Wien von 22.11. bis 21.12.2013 - Kleinkunst und Feinkunst  - LIEBLINGSBILDER FÜRS WOHNZIMMER - eher kleine Formate, Unkonventionelles, Wundervolles, nicht nur Fotokunst, Objekte, Fotobücher, Collagen - für Künstler bei Interesse an der Teilnahme und für genauere Infos, bis 4.11. per Email ans Fotowerk Wien:

info@fotowerk-wien.at
Fotowerk Wien
Adamsgasse 7 (Parallelgasse zum Kunsthaus Wien)
1030 Wien
0664/135 27 61
http://fotowerkwien.blogspot.com/

Die Eröffnung der gofoto wird am Freitag, 22.11. um 19 Uhr während der Vienna Art Week stattfinden. Kuratiert wird die gofoto dieses Jahr von Romana Dorant und Kris Kind.


Infos auch auf facebook.

Sonntag, 2. Juni 2013

"Die Welt wird enger mit jedem Tag"



Wer sich heute mit dem Thema Macht auseinandersetzt, muss sich auch mit dem Gefühl und der Realität der Ohnmacht befassen. Macht scheint immer ungreifbarer zu werden:
Überall verschuldete Staaten und keine Gläubiger; immer anonymere Machtwirkungen und Sachzwänge, aber immer weniger konkrete Personen, die als tatsächliche Machthaber identifiziert werden könnten.

Macht ist in diffuser Weise allgegenwärtig.

Die Bedeutung der Werke Franz Kafkas für ein Verständnis diffuser Machtsysteme kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wenn heute z.B. Politiker Maßnahmen setzen um "die Märkte" zu beruhigen, dann handeln sie wie die Protagonisten Franz Kafkas und erleben auch genau so wie diese immer wieder das Scheitern an einer höheren Macht. Umso mehr fühlt sich auch die Mehrheit der Bevölkerung unzugänglichen Mächten ausgeliefert, so wie dies Franz Kafka genial beschrieben hat.

Inspiriert durch die Werke Franz Kafkas setzen sich die Bilder Christoph Überhubers mit dem Thema Macht und Ohnmacht auseinander.

 (Bild und Text: Christoph Überhuber)



Vernissage: Freitag, 14. Juni 2013
Dauer der Ausstellung bis 29.Juni 2013

Donnerstag 16-19 Uhr, Samstag 12-14 Uhr und nach Vereinbarung

Fotowerk Wien 
Adamsgasse 7 
1030 Wien 
0664/1352761

http://fotowerkwien.blogspot.com

















Dienstag, 26. Februar 2013

PLASTIKWELT

image copyright: Kris Kind.

Fotowerk Wien zeigt die erste Einzelausstellung von Kris Kind in Wien:

Plastikwelt

Vernissage: Freitag, 8. März, 19 Uhr
Fotowerk Wien, Adamsgasse 7, 1030 Wien
Dauer der Ausstellung bis 23. März, Donnerstag 16-19 Uhr, Samstag 12-14 Uhr und nach Vereinbarung 0664/1352761.
http://fotowerkwien.blogspot.com

Kris Kind ist ein urbaner Konzeptkünstler. Schon sein Name ist Konzept. Seine Arbeit konfrontiert. Der Bruch mit Konventionen ist ein zentrales Thema seiner Arbeiten.
Mit 'Plastikwelt' lässt Kris Kind - "mit den Augen eines Kindes" - Wirklichkeiten von Manipulation, Täuschung, Lug und Betrug aus Politik, Medien, Wirtschaft und Werbung zusammenprallen mit den Werten der Demokratie und des Individuums.
"Die vielen konstruierten Wirklichkeiten da draußen machen mir zeitweise richtig Angst." Diese Angst inspiriert Kris Kind. Materialien der Wegwerfgesellschaft montiert und verdichtet der Künstler zu Bildern über eine Gesellschaft, die sich selber wegwirft.
Die Teile, die er verarbeitet, findet Kris Kind auf der Straße und in Mülltonnen - "wie ein Hund mit der Nase am Boden". Die meisten Arbeiten sind mit einer mehr oder weniger dicken Kunststoffschicht überzogen und bestehen dadurch praktisch selbst aus Plastik, denn, wie der Künstler sagt: "Wir leben im Zeitalter des Plastiks."
In dieser Ausstellung liegt der Schwerpunkt auf seinen Assemblagen und Materialbildern. "Plastic Bag", "Girls Shrine" und "Mona Lisa Burger" heißen drei der Arbeiten, die nun im Fotowerk Wien zu sehen sind. Es sind markante Arbeiten, die nicht nur spielerisch sondern auch bedrohlich daherkommen. Anders als in seinen einfachen, leicht durchschaubaren Kinderzeichnungen, von denen wir auch einige zeigen werden.